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Die Entstehung des Biers

VORWORT

Bier ist für viele Menschen der Inbegriff von Geselligkeit und Genuss. Den wenigsten ist dabei bewusst, dass sie mit einem Glas Bier auch ein Stück Kulturgeschichte in der Hand halten. Die Anfänge des Bieres lassen sich bis in die Zeit um 4000 vor unserer Zeitrechnung zurückverfolgen.
In der Schweiz werden aktuell 58 % des konsumierten Bieres von zwei grossen Unternehmen hergestellt und 21 % des Bieres werden importiert. Nur gerade 2 % des Schweizer Bierverbrauchs produziert die Craft-Bier Szene der Schweiz.

Dank innovativer Bierbraukunst und unter Verwendung (wenn immer möglich) von regionalen Zutaten, gelingt es uns Craft-Bier-Brauern, höchste Bierqualität zu erreichen. Die Kleinheit ermöglicht uns, flexibel und kreativ zu sein. Dadurch entstehen aufregende, andere, neue geschmacks- und charakterstarke Biere.

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SCHROTEN

Zum Schroten wird das Malzkorn (z. B. Geste, Weizen oder Roggen) in einer Schrotmühle zerquetscht. Bei diesem Schrotprozess ist es wichtig, dass die sogenannten Spelzen (Hülle vom Malzkorn) vorhanden bleiben. Diese bilden während des Läutervorgangs die natürliche Filterschicht.

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MAISCHEN

Beim Maischen wird der Zucker aus dem Getreide gelöst. Dieser Zucker ist zum grössten Teil vergärbar. Der erste Schritt des Maischens ist das sogenannte Einmaischen. Dabei gibt man dem erwärmten Wasser das geschrotete Malz hinzu und erhitzt anschliessend das Gemisch auf die verschiedene Rasten (Temperaturstufen). Je nach Rezept werden unterschiedliche Rasttemperaturen und Rastzeiten verwendet.

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LÄUTERN

Die fertige Maische wird nun im sogenannten Läuterbottich von den flüssigen und festen Bestandteilen getrennt. Der Treber (die festen Bestandteile) setzen sich ab, wodurch eine Art Filter entsteht. Durch diesen Filterprozess entsteht die klare Würze.

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KOCHEN

Sobald die Würze kocht, wird der Hopfen hinzu gefügt. Dies geschieht in mehreren Schritten. Durch die Zugabe von Bitterhopfen entsteht die Bitterkeit, der Aromahopfen ist für den Geschmack verantwortlich. Der Kochvorgang wird mit dem sogenannten Whirlpool abgeschlossen. Dieser Vorgang dient dazu, die Eiweissflocken, welche sich durch das Kochen in der Würze gebildet haben und auch die festen Partikel wie Fasern vom Hopfen, zu entfernen.

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WÜRZEKÜHLUNG UND GÄRUNG

Die soweit geklärte Würze wird über einen Warmtauscher auf unter 20°C gekühlt und in den Gärtank gepumpt.

Die Hauptgärung beginnt direkt nach der Hinzugabe der Hefe und wandelt dabei den Malzzucker zu fast gleichen Teilen in Alkohol und Kohlendioxid um.
Im zweiten Schritt der Gärung (Reifung) wird der Gärtank verschlossen, gekühlt und mit Kohlensäure versetzt. Dadurch bekommt das Bier seinen prickelnden Charakter.

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LAGERUNG UND GENUSS

Prinzipiell kann man Bier quasi unendlich lange lagern. Bei falscher Aufbewahrung kann das Bier jedoch seinen Geschmack verlieren oder schlecht werden. Für das Bier zuhause empfiehlt sich ganz allgemein, Bier im kühlen und dunkeln zu lagern. Der Kühlschrank ist ein idealer Ort dafür. Damit das Bier möglichst lange haltbar bleibt, sollte man grosse Temperaturschwankungen vermeiden.

Nicht nur der Brauprozess ist für ein gutes Bier und somit für den Biergenuss wichtig. Um ein Bier in seiner ganzen aromatischen Pracht erleben zu können, sollte man drauf achten, wie man es wirklich trinkt. Man sollte Bier immer in guter und entspannter Atmosphäre trinken und sich Zeit nehmen, alle Aromen des Bieres auszukosten. Schätzt man Aussehen, Geruch und Geschmack wird jeder Biergenuss einmalig und man lernt das Bier auf immer neuen, interessanten Ebenen kennen und lieben! Rieche. Gutes Bier ist aromatisch. Wenn du es trinkst, atme durch die Nase ein, um das Aroma des Bieres zu riechen.

Nun steht einem aromatischen und genussvollen, bierigen Hopfenerlebnis nichts mehr im Wege.

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